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Dienstag, 20. Dezember 2016

Britische Moslems veranstalten den zweiten Marsch in drei Tagen, um "Allahu Akbar" skandierend ein Kalifat zu fordern

Neulich im winterlichen London... (im Originalartikel gibts mehr Bilder und Videos dazu)

Zum zweiten Mal nun in einer Woche skandierte eine riesige Menge an Moslems im abendlichen London "Allahu Akbar", um zu fordern, dass in Syrien ein islamisches Kalifat ausgerufen wird. Von Vickie Oliphant für www.Express.co.uk, 19. Dezember 2016

Am Mittwoch versammelten sich außerhalb der syrischen Botschaft am Belgrave Platz über 1.000 Demonstranten, um die Bestrafung Amerikas wegen Aleppo zu fordern.

Während ein Protestierer dabei eine Talibanflagge bei sich trug waren andere damit beschäftigt Laufzettel von Hizb ut-Tahrir Britain (HT) zu verteilen, welche die Wiedererichtung des Kalifats fordern.

Dann nur wenige Tage später, reisten erneut 400 britische Moslems aus Städten wie Birmingham und Bradford in die Hauptstadt, um am zweiten Marsch auf dem Belgrave Platz teilzunehmen.

Bei der nach Geschlechtern getrennte Menschenmenge mussten Frauen und Kinder hinten stehen, während die Männer nach vorne gedrückt wurden.

Die Redner hetzten erneut gegen die USA und beschuldigten das Land für die Situation in Syrien verantwortlich zu sein, bevor die Menschenmenge für die Wiedererichtung eines Kalifats in Syrien skandierte.

Viele der Protestierer versammelten sich hinter einem großen orangenen Plakat mit der Aufschrift "Moslemarmeen", die dazu da seien, in Syrien ein neues "Khalifah rashidah" - die ersten vier Nachfolger Mohammeds repräsentierend - zu errichten.

Andere reckten Plakate und schwarze Flaggen mit arabischen Schriftzeichen in die Luft, während sie "Allahu Akbar" skandierten. Auf einem Plakat stand:


"Moslemarmeen forwärts. Habt keine Furcht, der Sieg ist nahe."

Ein anderes meinte:

"As-Sham (Syrien) ist der Verrat muslimischer Herrscher."

Der zweite Marsch am Samstag Abend wurde angeblich auch von HT organisiert, die am Tag zuvor im Internet dafür Werbung machten.

Ein Plakat von der Gruppe behauptet, dass die Demonstration zur Unterstützung Aleppos stattfinden würde:

"Die Welt sieht erschrocken der Zerstörung von Aleppo zu.

Zehntausende muslimische Männer, Frauen und Kinder sind dem blutrünstigen syrischen Regime und seinen Verbündeten ausgeliefert.

Die Stille der muslimischen Brüder ist ohrenbetäubend.

Sie haben den USA und Russland zugesehen, wie sie gegen das Volk von Ash-Sham vorgingen, sie sahen, wie Männer massakriert wurden, Frauen vergewaligt und Kinder ihrer Unschuld beraubt wurden.

Brüder und Schwestern, folgt uns und erhebt eure Stimme für die Wahrheit, erhebt eure Stimme für eure Brüder und Schwestern in Syrien."

In einem Bericht von 2009 durch das Zentrum für soziale Kohäsion wurde die Gruppe als im direkten ideologischen Konflikt mit dem Westen stehend beschrieben, da sie Großbritannien offenbar vorwerfen, eine weltweite "Kampagne" gegen Moslems überall auf der Welt anzuführen. Es hiess:

"HT erachtet den Einfluss westlicher Ideen und ihre Anwesenheit in Ländern mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit als Bedrohung für den Islam, was sie 'ausmerzen' wollen.

Liberale Werte - Säkularismus, Menschenrechte und Pluralismus - werden als 'unislamisch' abgelehnt, da sie von der islamistischen Doktrin von HT abweichen.

HT versucht unter westlichen Moslems eine Massenbasis für eine islamistische Revolution zu gewinnen."

Des weiteren sind für HT "alle westlichen Staaten 'Feinde des Islam'", wobei der Gruppe auch vorgeworfen wird, dass sie ihre Mitglieder zu dschihadistischen Anschlägen motivieren.

Die Demonstraton am Samstag fand zeitgleich zu einer Veranstaltung vor der Downing Street statt, bei der die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen wurde, mehr für Aleppo zu tun.




Im Original: 'USA you'll pay!' UK Muslims chant Allahu Akbar in 2nd march in 3 days to demand Caliphate

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