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Montag, 19. Dezember 2016

Äthiopische Band erhielt 5,2 Millionen Pfund aus der britischen Entwicklungshilfe

Äthiopische Spice Girls, Kostenpunkt: 5 Mio Pfund

Nachdem herauskam, dass eine äthiopische Mädchenband 5,2 Millionen Pfund an britischer Entwicklungshilfe bekam, um eine Medienplattform zu entwickeln verteidigt die Regierung die Vergabeentscheidung, indem sie meint, die Entwicklungshilfe sei eine gute Einnahmequelle. Für www.Express.co.uk, 19. Dezember 2016


Die fünfköpfige Band namens Yegna, welche mit ihrer Musik und ihren Auftritten die Rolle der Frau stärken will hat vor, einen Teil des erhaltenen Geldes für ein Radiohörspiel auszugeben.

Das Geld ist Teil eines 16 Millionen Pfund schweren "Girl Hub" Projekts, das inzwischen in "Girl Effekt" umgetauft wurde, und mit dem die Sichtweise der äthiopischen Gesellschaft auf Mädchen verändert werden soll.

Das Entwicklungshilfeministerium (DfID) sagte dazu:

"Die britische Entwicklungshilfe in Äthiopien kämpft gegen Kinderehen, Gewalt, Teenagerschwangerschaften, Migration und Schulabbrecher, wodurch eine ganze Generation äthiopischer Frauen in ihrer Entwicklung zurückgehalten wird.

In der Amhara Region hat die britische Entwicklungsarbeit für Mädchen und Frauen, wozu auch Girl Effekt gehört, dazu geführt, dass die Ehe für fast 40.000 Mädchen verhindert oder zeitlich verschoben wurde.

Alle Programme werden regelmässig überprüft, um sicherzustellen, dass den Ärmsten der Welt geholfen wird und die britischen Steuergelder einen Gegenwert erzeugen."

Die Kontroverse kam kurz vor dem Auftritt der DfID Leiterin Priti Patel vor dem Unterhausausschuss ans Licht, wo das Entwicklungshilfebudget diskutiert werden soll.

Die DfID verteidigte auch seine Verbindungen zur Weltbank, nachdem die Times berichtete, dass Großbritannien Milliarden Pfund an Hilfsgeldern in Treuhandfonds "versenkt", um das jährliche Ausgabenniveau für Entwicklungshilfe von 0,7 Prozent des BIPs zu erreichen.

Die Zeitung sagte, dass Großbritannien, das im Jahr etwa 12 Milliarden Pfund für Entwicklungshilfe ausgibt, innerhalb von fünf Jahren 9 Milliarden Pfund in solche Fonds umgelenkt hat, wobei die Weltbank für die Verwaltung der Gelder 241 Millionen Pfund in Rechnung stellte. Eine DjID Sprecher sagte dazu:

"Die Weltbank hat die Reichweite und die Expertise, um weltweit die Armut zu reduzieren, und um sich entwickelnde Volkswirtschaften zu fördern; allerdings müssen sie härter und intelligenter vorgehen, um die Hilfsabhängigkeit zu reduzieren und die britischen Steuergelder optimal einzusetzen.

Großbritannien versucht die Bank dazu zu bringen, seine Hilfe so auszurichten, dass den Bedürftigsten geholfen wird, so dass die Ärmsten der Welt nicht mehr davon abgehalten werden, Gelegenheiten zu ergreifen, um auf eigene Beine zu kommen.

Daher nutzen wir unsere Stellung in der Bank, um bedeutende Reformen umzusetzen, die sowohl für Grossbritannien als auch die ärmsten der Welt von Vorteil sind."





Im Original: Government defends foreign aid as it’s revealed Ethiopian girl band got £5.2m off taxpayer

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