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Montag, 24. Oktober 2016

Über das Wochenende erreichte eine weitere Kleinstadt Italien



Die massive Migration nach Italien geht ungebremst weiter, nachdem über das Wochenende etwa 6.100 Migranten aus Seenot gerettet wurden, als sie versuchten aus Nordafrika kommend die Strasse von Sizilien zu überqueren. Von Thomas D. Williams für www.Breitbart.com, 24. Oktober 2016


Zwischen Freitag und Sonntag wurden bei 24 von der italienischen Küstenwache koordinierten Rettungsaktionen tausende überwiegend afrikanische Migranten gerettet, sowie 14 Leichen vor der libyischen Küste aufgesammelt.

Die italienische Küstenwache sagte, sie haben am Freitag und Samstag jeweils sieben Leichen gefunden, wobei noch immer eine Reihe von Personen vermisst wird.

Die Teilnehmer der Rettungsaktionen waren Schiffe der EU Navfor Med, ein irisches Kriegsschiff, verschiedene Handelsschiffe, sowie einige Nichtregierungsorganisationen, wie Ärzte ohne Grenzen, die Bootsflüchtlingsstiftung, Lifeboat, SOS Mediterranee und Sea Watch.

Mit den neuesten Ankömmlingen steigt die Anzahl Migranten in Italien, die seit Beginn des Jahres ankamen auf 150.000, mehr als im Rekrodjahr 2015.

Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben danach weniger als 2.000 Migranten Italien wieder verlassen, die große Mehrheit blieb im Land. Die populistische Fünfsternebewegung hat diese Zahlen dafür verwendet, um Ministerpräsident Matteo Renzi anzugreifen, da er offenbar über keinerlei Einfluss in der EU verfüge und auch keine Ahnung hat, wie Italiens enorme Migrationskrise bewältigt werden kann.

Italien ist das Hauptankunftsziel für Migranten aus Nordafrika, die nach Europa gelangen wollen. Die Reise über die Strasse von Sizilien ist gefährlich und führte dieses Jahr bereits zum Tod von über 3.000 Migranten.


Anna Bono, Afrikaexpertin wagt es, das Offensichtliche auszusprechen.

Laut Professorin Anna Bono, die an der Universität von Turin afrikanische Geschichte und Institutionen lehrt, sind die meisten in Italien ankommenden Migranten keine Flüchtlinge, die Krieg oder auch nur Hunger fliehen. Vielmehr sind es, wie sie sagt, junge Männer aus der Mittelschicht.

Bono sagt, das die enormen Kosten für deren Auswanderung gegen die häufig vertretene These spricht, wonach die Migranten aufgrund ihrer Mittellosigkeit fliehen und merkte an, dass jene, die nach Europa wollen, über ein Vermögen von mindestens 10.000 Dollar verfügen müssen, um die Schleuser für die Überfahrt bezahlen zu können.

Die Professorin stellte auch fest, dass Schleuser in afrikanischen Ländern ausgiebig Werbung für die Auswanderung nach Italien betreiben. Sie sagte:

"In den Ländern der Subsahara gibt es Werbung, mit der die Leute nach Italien gelockt werden sollen, wobei erklärt wird, dass es hier alles kostenlos gibt. Und es ist ja auch so.

Man muss sich nur einmal votstellen, wie diese jungen Typen hier ankommen und ihre Freunde zu Hause anrufen und ihnen bestätigen, dass ihnen hier alles kostenlos gegeben wird."


Im Original: Thousands More Migrants Arrive in Italy Over Weekend

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