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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Bei der Krise um die Deutsche Bank wird befüchtet, dass am Donnerstag "Roboterhändler einen globalen Crash verursachen könnten"


Experten warnen, dass die Zukunft der Deutschen Bank sich am Donnerstag entscheiden könnte, wenn die Chefs die Ergebnisse des dritten Quartals veröffentlichen. Von Siobhan McFayden für www.Express.co.uk, 25. Oktober 2016

Die Mitteilung könnte eine Verkaufswelle erzeugen, die zu einer neuerlichen globalen Kernschmelze der Finanzmärkte führen könnte, sowie zu Notkrediten durch Angela Merkels Regierung trotz ihrer Ankündigung im staatlichen deutschen Fernsehen, dass dies nicht gemacht wird.

Analysten warnen nun, dass der maschinengesteuerte Ultrahochfrequenzhandel zu einem perfekten Sturm mit ernsten Folgeeffekten für andere Banken, die von vom Risikoprofil der Bank betroffen sind, führen könnte.

Deutschlands größte Bank wurde von einer nie dagewesenen Verkaufswelle getroffen, bei der sie in nur einem Jahr bereits 52 Prozent ihres Wertes verlor und sie hat noch immer Probleme, die Krise abzuwenden.

Die Bank hat bereits vor der 14 Milliarden Dollar Strafe durch das US Justizministerium massive Stellenkürzungen angekündigt.

Und es wird gemunkelt, dass alleine in Amerika 5.000 Stellen gestrichen werden könnten.

Nun wird von den Investoren, wie etwa dem größten Aktionär Katar, gesagt, dass sie vor der Verkündung der neuesten Finanzzahlen auf dem Absprung sind.

Quellen sagen, dass Hedgefonds ihre Krallen schärfen, um die Bank um jeden Preis zu zerschlagen.

Der akademischer Leiter der Londoner Handelsakademie Paddy Osbron sagte:


"Es werden die Hochtechnologiehedgefonds sein, die es tun werden.

Diese Typen drücken in der Sekunde so um die 50.000 Kaufsignale in den Markt, wobei nur ein sehr kleiner Teil davon zum Abschluss kommt, vielleicht werden pro Sekunde 20 bis 30 davon abgewickelt und die übrigen gelöscht und dann drücken sie in der nächsten Sekunde wieder 50.000 Anfragen in den Markt, es ist also etwas, das kein Mensch leisten kann.

Die Signale werden von der Entwicklungs des Preises bestimmt, das heisst, viele davon spekulieren einfach auf einen Trend, dem sie folgen, und das heisst wiederum, dass sollte der Preis in eine Richtung gehen, dann werden sie einen Preis in dieser Richtung anbieten.

Es ist eine sehr einfache Strategie, aber es läuft alles sehr, sehr schnell ab, so das wenn der Preis etwas niedriger gedrückt wird und dann nochmal weiter und noch mal weiter, dann passiert das selbe wie beim Flash Crash von 2010 und ich denke, dass es auch zu jenem beitrug, den wir letztes Jahr sahen, als China ein wenig gestottert hat.

In den USA verwenden nur zwei Prozent der Handelsinstitutionen Algorhythmen, aber fast drei Viertel des Handelsvolumens wird von diesen zwei Prozent der Unternehmen abgewickelt."

Herr Osborn sagte, dass jeder die Deutsche Bank im Auge hat und je nachdem wie die Zahlen am Donnerstag aussehen "könnte sie sinken".

Das algorhythmenbasierte Handeln basiert auf von Computern erstellten Handlungsbefehlen, die dann automatisch am Markt platziert werden. Er fügte an:

"Sollten die Ergebnisse rauskommen und sie sind nicht ganz so schlecht, dann könnte der Aktienpreis sogar nach oben gehen.

Die großen Investoren aber haben bereits eine gute Vorstellung davon, was passieren wird.

Wenn man diese stresige Situationen hat, dann trägt das zur Volatilität bei und das passiert insbesondere dann, wenn der Markt nach unten geht. Es ist rein psychologisch, sonst nichts.

Ich denke, wenn man ein negatives Ereignis hat, dann hilft der Algohandel nicht, da der Markt zu sehr nach unten schiesst, nur um dann wieder zurückzukommen und sich auf dem für das Ereignis angemessenen Niveau enzupendeln.

Das aber ist eben der Nullkommaeins prozentige Fall, wenn wenn der Algohandel nicht dem Markt dient.

Ohne Algohandel wäre der Markt illiquide und die Leute hätten Probleme überhaupt handeln zu können und das würde dann die Volatilität und die Zinsspannen vergrößern.

Sollten wir von der Deutschen Bank aber dramatisch schlechte Nachrichten bekommen, dann könnte sich die Bewegung nach unten beschleunigen und dann stürzt alle ab.

Die Aktienpreisbwegungen erfolgen nach Sektoren und wenn eine davon getroffen wird, dann muss man sich das so vorstellen, als wären sie alle in einem Eimer und wenn eine infiziert ist, dann werden auch die anderen ebenfalls etwas infiziert. Das ist alles rein psychologisch, es ist eine sehr alltagspraktische Angelegenheit."

Der 27. Oktober als Datum für den Absturz muss eine nervlich extrem belastende Zeit für die Chefs der Bank John Cryan und Paul Achleitner sein, nicht zu erwähnen, die weltweiten Investoren des Unternehmens.

Die Deutsche Bank Chefs bekamen erst vergangene Woche eine Bombe ins Haus geliefert, als sich ergab, dass der größte Einzelinvestor nach der Serie von massiven Verlusten an der Langfriststrategie zweifelt.

Insider sagten, der katarische König Sheik Hamad bin Jassim al-Thani lehnte zukünftige Wertpapierkäufe angesichts der Gerüchte ab, dass die Bank in illegale Anleihegeschäfte verwickelt war.

Die Bank teilte wiederholt mit, dass sie kein frisches Kapital bräuchte, kündigte aber den Plan an, dass es seine Vermögensverwaltung auflösen wird, da wichtige Kunden verloren gingen.

Katar kippte vor zwei Jahren im Rahmen einer 7,5 Millarden Euro Kapitalerhöhung 1,5 Milliarden in die Deutsche Bank und zahlte dabei 29,20 Euro pro Aktie.

Da der Aktienpreis nun aber absackte wird gesagt seien sie besorgt, da sie bereits fast eine Milliarde Euro verloren haben.

Da nun die Quartalszahlen veröffentlicht werden befinden sich nun alle Augen auf dem Unternehmen, insbesondere viele Hedgefonds bereiten sich auf einen Verkauf vor.

David Morrison, der leitende Marktstratege von Spread Co sagte:

"Einige der schlimmsten Missbräuche im Zusammenhang mit HFT/algorhythmischem Handel wurden verboten und es ist heute schwieriger so einen intensiven Handel zu treiben wie früher.

Allerdings gibt es noch immer ernste Bedenken über diese Art von Hochgeschwindigkeits- und Hochvolumenhandel, da es den Markt über eine einzelne Aktie, einen Index oder ein Währungspaar völlig destabilisieren kann.

Die Deutsche Bank hat seit langem schon Probleme.

Die vom US Justizministerium ausgesprochene 14 Milliarden Dollar Strafe aber ist möglicherweise groß genug, um die Deutsche Bank ein für allemal zu versenken, es sei denn es gibt Notkredite durch die Regierung.

Angesichts dessen gibt es sehr ernste Bedenken, dass die Deutsche Bank nur einen Monat nach dem Aussprechen der Strafe es nicht geschafft hat, irgendeine Art von Vergleich mit dem Ministerium zu treffen."

Er sagte, das würde die Investoren nervös machen, darunter Katar. Der Experte fügte an:

"Nimmt man die beiden Aspekte zusammen, insbesondere angesichts der anstehenden Verkündung der Quartalszahlen durch die Bank, dann kann man davon sprechen, dass sich womöglich ein perfekter Sturm zusammenbraut.

Allerdings sollte man sich auch daran erinnern, dass es nur wenig gibt, das die Deutsche Bank über den Algohandel nicht weis.

Angesichts dessen würde man erwarten, dass die Bank über einen eingebauten Flash Crash Schutz verfügt, der eingreift, wenn die Gebote für eine Aktie verschwinden.

Natürlich wäre es äußerst ironisch, falls es der HFT/Algohandel sein wird, der die Aktie erneut abstürzen liesse - da es damit die Wertpapierinvestoren auslöschen würde - inklusive Katar."

Rob Boardman, der Europachef des Wertpapierhändlers ITG empfielt weder einen Kauf noch einen Verkauf, sagt aber die Hedgefonds haben für den Fall der Fälle Verkaufssignale in der Hinterhand. Er sagte:

"Ein Großteil des Aktienhandelsvolumens wird heute von Maschinen erledigt und einige Typen des automatichen Handels können zur Aktienpreisvolatilität beitragen.

Die Handelsstrategien, die versuchen dem Markttrend zu folgen führen dann zu einer Über- oder Untertreibung der Preise.

Für langfristig orientierte Investoren bietet die Volatilität eine Gelegenheit günstig zuzugreifen.

Allerdings haben einige Hedgefonds die Deutsche Bank auf Verkaufen gesetzt, da sie einen weiteren Fall der Aktie erwarten."

Heute wurde bereits bekannt, dass die Bank in den USA wegen ihren Geschäftspraktiken eine weitere Krise stämmen muss.

Sie hat sich darauf geeinigt 38 Millionen Dollar zu zahlen, um eine US Klage abzuwenden, nachdem Vorwürfe aufkamen, dass die Bank mit sechs weiteren zum Nachteil von Investoren illegale Preisabsprachen beim Silberhandel traf.

Der Vergleich am Bundesgericht von Manhattan zeigt, dass das Unternehmen offenbar die Gebühren am Rohstoffmarkt manipulierte.


Im Original: Deutsche Bank WARNING: Fears dismal quarter results will trigger global crash' TOMORROW

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