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Samstag, 24. September 2016

Das Ende der EU läuft nach Fahrplan

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Von Martin Armstrong für www.ArmstrongEconomics.com, 23. September 2016


Merkel gab kürzlich als sich EU Staatschefs sich in der Slowakei trafen zu, dass sich die Europäische Union in einer "kritischen Situation" befindet. Ich habe mich sehr gefreut über all die E-Mails, in denen ich gefragt wurde warum nicht nicht nach Europa gehen würde, um unsere Lösung zur Rettung des Kontinents zu präsentieren. Ihr müsst aber verstehen, dass wir nur dann eine Chance haben werden, wenn auf den Strassen Blut fließt und es absolut keine andere Wahl mehr gibt. Ich bin mir nicht allzu sicher, ob wir in diesem Spiel so spät noch etwas erreichen können. Typischerweie braucht es erst eine Kapitulation, um einen Trend zur Umkehr zu bewegen.

Nun da wir uns langsam auf 2018 zu bewegen schlittert Europa allmählich in sehr harte Zeiten rein. Vweschuldet haben das die Bürokraten in Brüssel, die um keinen Preis ihre Pensionen und Stellen aufgeben wollen. Sie fanden für sich das gelobte Land und sind nun wild entschlossen sich bis zum bitteren Ende daran festzuklammern. Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ruft auf zu einer "paneuopäischen Bewegung des bürgerlichen Ungehorsams, der in einer breiten demokratischen Oppositionsbewegung gegen das Vorgehen der europäischen Eliten auf regionaler, nationaler und EU Ebene mündet."

Allerdings funktioniert das Rahmenwerk schlichtweg nicht. Die Bürokraten versuchen alles zu regulieren und weigern sich wahrzunehmen, dass sie die Verantwortlichen sind für den Brexit. Sie wurden zum neuen Byzanz und sie würgen die Wirtschaft ab. Das britische Wirtschaftswachstum erreichte seinen Höhepunkt 1973 und ist nach dem Beitritt zur EU sukzessive gesunken. Der Film "Brexit" bot eine ausgezeichnete Übersicht über die EU Regularien, die bis zu dem Punkt reichten, dass die Briten ihre Fischereirechte sogar in den eigenen Gewässern entzogen bekamen. Wie wäre es wohl, wenn Ihnen die Regierung verbietet in ihrem eigenen Hinterhof herumzulaufen, dies aber allen anderen erlaubt?

Der polnische Ministerpräsident sagte es ganz offen: "Die EU muss sich verändern, wir müssen sie reformieren." Brüssel aber verweigert sich der Veränderung und will sich partout nicht vom Traum autoritärer Macht über Europa verabschieden. Dieser uniforme Ansatz zerstört Europa. Die EU hat seit 2008 nichts anderes gemacht, als seine verrückte Politik zu verteidigen, als der Euro seine zyklische Spitze erreichte. Dieses Hoch passte zeitlich haargenau auf den Zyklus des Einheitsmarktes der EU.


Im Original: EU Collapse on Schedule

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